Gründung und Gemeinnützigkeit

Eine NGO ins Leben zu rufen bedarf eines langen Atems. Nicht nur, dass man sich vorher gut überlegen muss, in welchem Bereich man sich engagiert. Nein, man muss vor allem mit der Trägheit deutscher Ämter und Behörden rechnen. Insbesondere dann, wenn zeitgleich eine weltweite Pandemie das Geschehen beherrscht und weite Teile der Verwaltung nahezu einschlafen lässt.

Die Terra Vision gUG (haftungsbeschränkt) wurde am 20. November 2021 in einem Kieler Notariat gegründet. Nach diesem Schritt wurde die Satzung an das zuständige Finanzamt weitergeleitet, um das Verfahren zur Erklärung der Gemeinnützigkeit anzustoßen. Viele Änderungen des Gesellschaftervertrages waren notwenig, bis schlussendlich die vorläufige Zusage vorlag.

Im Zuge der Eintragung kam es zu einem interessanten Gerangel. Auf der einen Seite das Finanzamt, auf der anderen Seite das Registergericht. Beide Seiten wähnten die jeweils andere Seite am Zug, damit die Eintragung bzw. die Gemeinnützigkeitszusage erteilt werden kann. Währenddessen konnte nur zugeschaut werden. Es passierte lange nichts.

Am 25. April 2022 wurde die Terra Vision gUG (haftungsbeschränkt) nun doch endlich beim Registergericht eingetragen. Es bleibt abzuwarten, wie lange nunmehr das Finanzamt für Körperschaften I in Berlin braucht, um die Gemeinnützigkeit zu erklären, mit der es uns möglich ist, Ihnen für Ihre Spenden eine absetzbare Spendenquittung auszustellen.

Merke:

Was in der Theorie einfach klingt, ist es in der Praxis fast nie.


Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.


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